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Absolute Verteilung

Die meisten Schmidts findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 8213 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Landkreis Freyung-Grafenau, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 38.

Die meisten Schmitts findet man in/ im Rhein-Neckar-Kreis (BW), nämlich genau 1442 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Görlitz, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1.

Die meisten Schmids findet man in/ im Kreisfreie Stadt München (BY), nämlich genau 1848 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Altmarkkreis Salzwedel, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1.

Bekannter Namensträger: Helmut Heinrich Waldemar Schmidt - * 1918 in Hamburg, deutscher Politiker (SPD) und von 1974 bis 1982 Bundeskanzler der Bundesrepublik DeutschlandBekannter Namensträger: Helmut Heinrich Waldemar Schmidt - geboren am 1918 in Hamburg, deutscher Politiker (SPD) und von 1974 bis 1982 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

 

 

 

 

 

 

 

Berufsname zu mhd. smit und mnd. smit, smet = der „Schmied“. „Schmidt“ ist nach „Müller“ der zweithäufigste Nachname in Deutschland. Zu seinen bekanntesten Variationen bei gleicher Bedeutung zählen:

  • Schmid
  • Schmitt
  • Schmied
  • Schmedt
  • Schmitz
  • Schmidl
  • Schmidtke

Auch bei Schmidt ergibt sich die so zahlreiche Verbreitung des Namens aus der starken Verbreitung des Schmiedehandwerks im frühen bis späten Mittelalter. So wieder Ort über mindestens einen „Müller“ verfügte, so war auch der Schmied zu dieser Zeit in jedem Orte ansässig. Die im Laufe der Zeit sich herausbildende Spezialisierung im Schmiedehandwerk drückt sich in den zahlreichen Namensvarianten und Zusammensetzungen aus, die allerdings als verbindendes Element, immer die Silbe „-schmid(t)“ enthalten. So z.B.:

Die Schmiede bei ihrer Tätigkeit - Aus 'Eigentliche Beschreibung aller Stände auf Erden, hoher und niedriger, geistlicher und weltlicher, aller Künste, Handwerke und Handel', von Jost Amman und Hans Sachs, Frankfurt am Main, 1568

"Die Schmiede bei ihrer Tätigkeit" Aus "Eigentliche Beschreibung aller Stände auf Erden, hoher und niedriger, geistlicher und weltlicher, aller Künste, Handwerke und Handel", von Jost Amman und Hans Sachs, Frankfurt am Main, 1568
  • für die Art des zu schmiedenden Materials:
    • Blechschmidt
    • Eisenschmidt
    • Goldschmidt
    • Kupferschmidt
    • Stahlschmidt
  • für die Art des geschmiedeten Werkstücks:
    • Beilschmidt
    • Büchsenschmidt
    • Drahtschmidt
    • Hackenschmidt
    • Helmschmidt
    • Klingenschmidt
    • Messerschmidt
    • Pfannenschmidt
    • Sensenschmidt
    • Waffenschmidt
  • für den Ort der einstigen Schmiede:
    • Flussschmidt
    • Bachschmidt
    • Waldschmidt

Schmidt-Namensvarianten wie Schmidtchen, Schmidgen, Schmidtke, Schmidl und Schmidlin können – müssen aber nicht – einen Hinweise darauf enthalten, dass der damals so bezeichnete Schmied entweder von geringem Ruf, kleinwüchsig oder von besonders jungen Jahren war.