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Absolute Verteilung

Die meisten Meiers findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 892 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Zweibrücken, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 3.

Die meisten Meyers findet man in/ im Kreisfreie Stadt Hamburg (HH), nämlich genau 3207 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Memmingen, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 5.

Die meisten Maiers findet man in/ im Kreisfreie Stadt München (BY), nämlich genau 1391 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Greifswald, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1.

Die meisten Mayers findet man in/ im Kreisfreie Stadt München (BY), nämlich genau 1278 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Neubrandenburg, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1.

Bekannter Namensträger: Friedrich Wilhelm Franz Meyer - * 1856 in Magdeburg - † 1934 in Königsberg (Ostpreußen), deutscher MathematikerBekannter Namensträger Friedrich Wilhelm Franz Meyer - geboren am 1856 in Magdeburg - gestorben am 1934 in Königsberg (Ostpreußen), deutscher Mathematiker

 

 

 

Der sehr weit verbreitete Familienname „Meyer“ steht in der Liste der in Deutschland am häufigsten verwendeten Nachnamen an fünfter Stelle. Würde man jedoch noch die statistischen Zahlen für die alternativen „Meyer“-Schreibweisen hinzuaddieren (z.B. Maier, Meier), käme man auf eine, an dritter Stelle der Liste stehende Platzierung. Zu der Bedeutung und Herkunft des Familiennamen Meyer gibt es drei Möglichkeiten, die im Einzelfall geprüft werden müssen:

  1. Berufsname zu mhd. mei(g)er = der „Meier, Oberbauer, der im Auftrage des Grundherrn die Bewirtschaftung der Güter führt, die Aufsicht über den Hof / das Gut führt und, ebenfalls im Sinne des Grundherrn, die niedere Gerichtsbarkeit ausübt“, „(Groß-)Bauer“; lat. mâjor, Komparativ von mâgnus = „der Größere, Angesehenere, Höherstehende“. Im Norden finden wir überwiegend die Schreibweise mit -e-, wie bei Meyer / Meier. Im Süden dagegen treffen wir häufiger auf die Schreibweise mit -a-, wie bei Maier / Mayer. Wie auch bei anderen, der weit verbreiteten Nachnamen, entwickeln sich bestimmte Abwandlungen und Zusammensetzungen zu Meyer. Diese geben dann über folgende Details des Guts Auskunft:
    • Lage des Hofes / Guts – Brinkmeier, Brinkmeyer („Brink“ – aus dem germ. brink „eine leicht erhöhte Stelle, ein Rand oder eine Küste“)
    • die wichtigsten pflanzlichen Erzeugnisse – Gerstenmeier
    • den Bewuchs – Feichtmeier („Feicht“ = „Fichte(n)“)
    • die Bodenbeschaffenheit – Griesmaier („Gries“ aus dem ahd. gries für „Sand, Kies“)
    • Abgaben und Verpflichtungen – Tegetmeier („Teget“ = „Zehn“, entspricht der Abgabe des „Zehnten“)
  2. Berufsname zu nd. meiger, meier „Mäher, Großknecht“
  3. Charaktermerkmal zu hebr. meîr „erleuchtet“, jüdischer Familienname