Genealogie – woher stammt die Familie?

Bereits in grauer Vorzeit spielte die Ahnenforschung eine wichtige Rolle. Vor allem Adelige nutzten die Genealogie, um ihre Abstammung nachzuweisen, wenn es darum ging, Macht- oder Besitzansprüche geltend zu machen. Mehr über die Geschichte der eigenen Familie zu erfahren, Informationen über die Vorfahren zu erhalten - das ist auch in der heutigen Zeit für viele Menschen von großem Interesse. Mit Hilfe einer modernen Genealogie-Software kann die Ahnenforschung erheblich vereinfacht werden. So kann sie unter anderem bei der Suche nach den Vorfahren helfen. Außerdem spielt Genealogie-Software mit Blick auf die explizite Darstellung der Vorfahren in einer Ahnenliste eine zentrale Rolle. So werden hierbei die relevanten Daten wie Geburts-, Hochzeits- und Sterbedaten aufgeführt und übersichtlich zusammengefasst. Eine Genealogie-Software kann aber noch mehr. Sie ist insbesondere in Bezug auf die Stammbaumforschung von Bedeutung. Wenn es also um die Zurückverfolgung familiärer Daten geht, um dadurch ein aussagekräftiges Gesamtbild der Familie zu konzipieren, ist eine solche Technik grundlegend. Damit ist unter anderem auch die bildliche Präsentation männlicher Ahnen in Kombination mit Geschwistern und Vorvätern möglich, wobei auch hier die Geburts-, Hochzeits-, Todesdaten sowie nicht zuletzt - je nach Software - sogar die Berufe dargestellt werden können. Leistungsstarke Genealogie-Software ermöglicht es sogar, Familienangehörige der Nebenlinien ausfindig zu machen. Allerdings gestaltet sich dieser Bereich der Ahnen- bzw. Familienforschung ausgesprochen komplex. 

Die Vorteile der Genealogie-Software sind:

Nachteile von Genealogie-Software:

  • relevante Daten der Ahnen- und Familienforschung können sukzessive erfasst werden
  • hohe Kosten
  • erleichtert die Verwaltung und Bearbeitung ahnenspezifischer Daten
  • häufig ist eine Internetverbindung erforderlich
  • eine übersichtliche Gestaltung ist möglich 
  • für die Suche nach Informationen über die Ahnen müssen auch weiterhin Standesämter, Staatsarchive etc. aufgesucht werden
  • Transparenz

 

  • sämtliche Daten können beliebig erweitert und ergänzt werden

 

  • Informationen können individuell behandelt oder mit anderen Familienmitgliedern geteilt werden

 

Bestimmte Namen, wie zum Beispiel Müller oder Schmidt bzw. Schmid geben Aufschluss über die Berufsbezeichnungen der Urahnen. Wer den Familiennamen Schmidt, Schmitt oder Schmitt trägt, der hatte "in grauer Vorzeit" womöglich den einen oder anderen Schmied in der Familie. Auch Nachnamen wie Müller oder Schuster lassen diesbezüglich tief blicken. Natürlich ist nicht jeder Familienname heute derartig aussagekräftig. Mit Hilfe der Ancestry Software kann die Herkunft des Nachnamens online erforscht werden, indem der Name genannt und dann ein Suchauftrag eingegeben wird. Aufgrund der riesigen Anzahl der Nutzer dieser Software und mit Blick darauf, dass zahlreiche User ihre Familieninformationen öffentlich gemacht haben, kann dies bei der eigenen Familienforschung ausgesprochen hilfreich sein. 

Ein Blick in die Vergangenheit

In einem Vergleich hat Netzsieger.de unterschiedliche Genealogie-Programme verglichen und die Vor- und Nachteile aufgeführt. Der Vergleich zeigt, dass die Genealogie-Software Ancestry sich durch ihre guten Suchfunktionen und die nutzerorientierten Filtermöglichkeiten auszeichnet. Darüber hinaus sprechen auch die überaus umfangreiche Community und die sehr gut durchdachte Programmstruktur für sich. Wer gerade erst damit beginnt, sich mit der Genealogie zu befassen, der wird bei der Suche nach Namen bzw. Familienmitgliedern im Internet sicherlich fündig. Weil dieses Portfolio allerdings schon bald erschöpft sein dürfte, ist es - trotz der Ancestry Software - erforderlich, neue Wege zu gehen.

So hilft die Kontaktaufnahme zu:

  • Standesämtern
  • Stadt-, Kreis- und Staatsarchiven
  • Kirchenbücher
  • Steuerbücher
  • Gerichtsbüchern

Dort können häufig gewünschte Informationen in Erfahrung gebracht werden. Für die Freigabe der Daten haben die Behörden jedoch bestimmte Sperrfristen, wie auf der Seite des Landesarchive Berlin zu sehen ist. Zuerst macht es natürlich Sinn, ältere Familienmitglieder zu befragen, alte Fotos für die Generierung von Informationen zu verwenden und in alten Briefen und Unterlagen zu stöbern. Alle Daten, die bei der Recherche generiert werden, können mit Hilfe der Ancestry Software digitalisiert, gespeichert und verarbeitet werden. 

Die Zeiten ändern sich

Die Schreibweise von Familiennamen kann sich über die Jahre hinweg verändern. So kann im Laufe der Zeit durch Buchstabenumstellungen oder zusätzliche Endungen aus der uralten Berufsbezeichnung "Schuster" der Name "Schuhmacher" werden. Weitere Beispiel sind Namen wie Schmidt, Smid oder Schmitt sowie Franke und Franken. Sicherlich muten derartige Namensveränderungen eher geringfügig an. Bei der Recherche nach Hintergrundinformationen kann dies aber frappierende Auswirkungen haben. Selbst heute noch ist es nicht unüblich, dass Namensänderungen vorgenommen werden. Wer dies bei der Ahnenforschung nicht berücksichtigt, könnte mit der Zeit auf der Stelle treten und nur noch schwerlich vorankommen. Es ist daher empfehlenswert, auch diesen Aspekt bei der Verwendung der Ancestry Software zu berücksichtigen.

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