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Absolute Verteilung

Die meisten Wagners findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 1943 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Neubrandenburg, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 13.

Bekannter Namensträger: Wolfgang Manfred Martin Wagner: * 1919 in Bayreuth, deutscher Opern-Regisseur, Bühnenbildner und Künstlerischer Leiter der Bayreuther Festspiele. Drittes Kind des Komponisten Siegfried Wagner, Enkel des Komponisten Richard Wagner und Urenkel des Komponisten Franz Liszt.Bekannter Namensträger: Wolfgang Manfred Martin Wagner: * 1919 in Bayreuth, deutscher Opern-Regisseur, Bühnenbildner und Künstlerischer Leiter der Bayreuther Festspiele. Enkel des Komponisten Richard Wagner und Urenkel des Komponisten Franz Liszt. (Foto: iphigenio)

 

 

 

 

Der Nachname Wagner steht an 8. Stelle der häufigsten Namen in Deutschland. Er ist ein Berufsname zu mhd. wagener = der „Wagner, Wagenmacher“. Im süddeutschen Raum sind vor allem die inhaltlich gleichbedeutenden Namenskombinationen um Wegener / Wegner verbreitet. Im Laufe der Zeit traten auch weitere Varianten des gleichen Namens auf, die aus Verkürzungen, „Zusammenziehungen“ des ursprünglichen Namens entstanden. So z.B.: Wahner / Wähner / Wehner / Weiner.

Der Wagner und sein Handwerk im Mittelalter

Der Beruf des Wagners war ein sehr angesehener Handwerksberuf – inhaltlich gleichbedeutend ist hierbei die Berufsbezeichnung: Stellmacher / Stellmacherei – abgeleitet von Fahr-„Gestell“. Dementsprechende Nachnamen-Varianten sind ebenfalls in Deutschland verbreitet, wenn auch nicht so häufig wie „Wagner“ und hauptsächlich auf den Nordosten Deutschlands begrenzt. Der Wagner hatte die Aufgabe, zumeist aus Holz, Wägen zu fertigen, die von Pferden gezogen wurden. Diese dienten dann der Beförderung von Personen (Kutschen, Kutschenwagen) oder dem Transport von diversen Lasten (auch „Pferdewagen“ genannt). Angesehen und wichtig war dieser Beruf deshalb, weil von der Frühzeit an, bis weit in die Neuzeit, diese Art der Transportwagen gleichsam die gebräuchlichste war. Im Laufe der Zeit und der technischen Entwicklung, spezialisierten sich auch die Wagner / Stellmacher. Ausdruck dieser Entwicklung sind Variation dieser Namen wie:

  • Rademacher, Rademaker – besonders stark verbreitet im Nordwesten Deutschlands
  • Ass(en)macher – abgeleitet von mnd. asse = Rad-„Achse“, häufig vertreten im Rheinland.