FN Haas

Wie ist der Nachname in Deutschland verteilt?

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Absolute Verteilung - Geogen © Christoph Stöpel:

Die meisten Haas' findet man in/ im Kreisfreie Stadt München (BY), nämlich genau 445 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder), hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Haases findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 871 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Frankenthal (Pfalz), hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Hases findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 75 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Bördekreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

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Helga Schneider
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Zuletzt online: vor 2 Jahre 11 Monate
Beigetreten: 13.11.2016 - 12:20
Beiträge: 2
FN Haas

Wer kann mir etwas über die Herkunft/Bedeutung des Namens Haas sagen?

Die Familienmitglieder sind überwiegend in Bayern (Raum Altötting/Mühldorf/Vilsbiburg) ansässig. Leider lässt sich die Familie nicht sehr weit zurück verfolgen. In den letzten beiden Generationen überwiegend Landwirte.

Vielen Dank im Voraus.

Helga Schneider

Steven
Bild des Benutzers Steven
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Zuletzt online: vor 2 Wochen 6 Tage
Moderator
Beigetreten: 01.03.2012 - 22:54
Beiträge: 974
von "Hase" oder "Zum Hasen" abgeleitet

Hallo Helga,

der Nachname Haas (oder auch Haase, Hase) gehört zu den in Deutschland sehr häufig anzutreffenden Namen – er liegt auf Platz 80.

Bei dem gesuchten Namen handelt es sich zumeist um einen Übernamen, der sich von dem mittelhoch- sowie mittelniederdeutschen Wort „hase“ ableitete, das für das auch heute unter diesem Namen sehr bekannte Tier steht – dem Hasen – aber auch „Feigling“ konnte im Mittelalter damit gemeint sein. Der erste Namensträger wurde also damit nach einer für ihn charakteristischen Eingenschaft benannt,: vielleicht war er ein besonders wendiger und flinker Mensch oder aber auch ein betont ängstlicher Mensch.

In sehr viel weniger Fällen, kann der Nachname Hase aber auch auf einen Hausnamen wie z.B.: „Zum Hasen“ zurückgeführt werden. Solche Hausnamen waren im Mittelalter nicht selten – als Wohnstättenname wurde er einen Menschen vergeben (der erste Namensträger), der in unmittelbarer Nähe zu eine Haus lebte, dass diesen Namen trug oder der dort wohnte.

Haas ist insbesondere in Baden-Württemberg am stärksten vertreten („Haase“ dagegen etwas mehr im Norden Deutschlands), von daher passt auch hier die Herkunft der Familie.

Viele Grüße
Steven

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