FN Schädel

Wie ist der Nachname in Deutschland verteilt?

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Absolute Verteilung - Geogen © 2005-2014 Christoph Stöpel:

Die meisten Schädels findet man in/ im Landkreis Heilbronn (BW), nämlich genau 39 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Alb-Donau-Kreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Schads findet man in/ im Landkreis Fulda (HE), nämlich genau 86 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Bonn, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Schades findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 346 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Coburg, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

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Gast
FN Schädel

Hallo,

Weiß einer woher der Name "Schädel" stammt?

Ich bin dankbar für jeden Hinweis. :-)

julika

Steven
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Zuletzt online: vor 2 Tage 16 Stunden
Moderator
Beigetreten: 01.03.2012 - 22:54
Beiträge: 904
mehrere Deutungsmöglichkeiten

Hallo,

zur Bedeutung des Nachnamen „Schädel“ gibt es wieder mehrere Ableitungslinien:

  1. In den meisten Fällen leitet sich der gesuchte Name von dem Nachnamen „Schad(e)“ ab und dieser wiederum entstand aus dem mittelhoch- wie mittelniederdeutschen Wort „schad“, das für „schädigen, schädigender Feind, schädlich, Schaden, Verderben, Verlust, Nachteil, Böses“. Bei dieser Ableitung haben wir es bei dem Namen Schädel (wie auch für Schad(e)) mit einem Übernamen zu tun. Die so ursprünglich benannte Person, wird sich wohl bei einer oder mehren anderen Personen sehr unbeliebt gemacht haben, das heißt, ihr oder ihnen auf eine nicht weiter im Namen erklärte Art und Weise Schaden zugefügt haben.
  2. Schädel kann sich auch von dem Trockenmaß mittelhochdeutsch „schedel“ oder dem mittelniederdeutschen „schedel“ – Büchse, Dose – abgeleitet haben. Bei beiden Ableitungen handelt es sich dann bei Schädel um einen Berufsübernamen, der sich auf einen für den Beruf des ersten Namenträgers wichtigen Gegenstand bezog.
  3. Als Übername kann Schädel auch auf den heute noch so benannten „Schädel“ - Knochen des Kopfes – zurückgeführt werden. In diesem Falle haben wir es bei dem gesuchten Nachnamen mit einem Namen zu tun, der sich sich entweder ganz bildlich gedacht, auf die auffällige Kopfform des ersten Namensträger bezog. Oder in übertragenem Sinne auf einen sehr sturen Menschen – „Dickkopf“ – bezog oder auch einfach nur auf einen alten Mann.

Viele Grüße
Steven

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