Mein Familienname Oettl

Wie ist der Nachname in Deutschland verteilt?

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Absolute Verteilung - Geogen © 2005-2014 Christoph Stöpel:

Die meisten Oettls findet man in/ im Landkreis Traunstein (BY), nämlich genau 36 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Bodenseekreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Öttls findet man in/ im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen (BY), nämlich genau 49 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Donnersbergkreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Oettels findet man in/ im Mittlerer Erzgebirgskreis (SN), nämlich genau 71 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Altmarkkreis Salzwedel, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Oettles findet man in/ im Landkreis Esslingen (BW), nämlich genau 13 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Bodenseekreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

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Gast
Mein Familienname Oettl

Hallo,

Ich würde gerne wissen, woher mein Nachname - Oettl - ursprünglich stammt und was er bedeutet. Man schreibt ihn mit "Oe", also nicht "Ö". Warum das?

Bei uns gibt es in der Nähe eine Familie, die man mit Ö schreibt.

Vielen Dank
M. Oettl

Steven
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Zuletzt online: vor 1 Tag 16 Stunden
Moderator
Beigetreten: 01.03.2012 - 22:54
Beiträge: 895
Aus Rufnamen Otto entstanden

Hallo,

die Nachnamen Oettl / Öttl können hinsichtlich ihrer Bedeutung als synonym verstanden werden. Es handelt sich damit bei beiden Namen ursprünglich um eine Variante, die auf den Rufnamen Otto zurückgeht, die speziell im Sprachraum Bayern und Österreich verbreitet ist. 

Otto – zur Bedeutung dieses Namens siehe hier https://www.bedeutung-von-namen.de/vorname-maennlich-o - war ein im Mittelalter sehr beliebter Rufname, aus dem sich aus diesem Grund heraus auch zahlreiche Formen als Nachnamen verewigten; auch „Otto“ selbst ist ein sehr häufiger Nachname in Deutschland.

Typischerweise wurde zur Bildung von Koseformen aus Rufnamen das „-l“ Suffix verwendet – so entstand ursprünglich aus Otto die Koseform „Oettel“. Aus der bayrisch-österreichischen Sprachgewohnheit heraus, wurde Oettel dann zu „Oettl“ verkürzt ausgesprochen und letztlich auch so geschrieben. (Im Schwäbischen hat sich aus dem selben Prinzip heraus der Nachname „Oettle“ gebildet.)

Der einfacheren Schreibweise zugunsten wurde dann aus Oettl => „Öttl“, da beide Schreibweisen gleich ausgesprochen werden. Auch heute sind diese beiden Schreibweisen des selben Namens regional fast gleich verteilt.

Schöne Grüße
Steven

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