Mein Familienname Schinkmann

Wie ist der Nachname in Deutschland verteilt?

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Absolute Verteilung - Geogen © 2005-2014 Christoph Stöpel:

Die meisten Schinkmanns findet man in/ im Rhein-Neckar-Kreis (BW), nämlich genau 4 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Alb-Donau-Kreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Schinks findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 65 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Bodenseekreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Schinkes findet man in/ im Landkreis Region Hannover (NI), nämlich genau 26 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Burgenlandkreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

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Gast
Mein Familienname Schinkmann

Hallo allerseits,

ich frage mich schon länger woher mein seltener Nachname Schinkmann denn kommt. 
Örtlich gesehen kommen meine Vorfahren aus Böhmen (Gegend um Trautenau) und ich wüsste jetzt gerne die Bedeutung dieses Namens. Kann jemand helfen?

Schöne Grüße

Frank

Steven
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Zuletzt online: vor 1 Tag 20 Stunden
Moderator
Beigetreten: 01.03.2012 - 22:54
Beiträge: 895
von Schenkel / Schinken

Hallo Frank,

Ihr Familienname ist ein zusammengesetzter Name – aus Schink + -mann, es handelt sich um einen Übernamen, bzw. einen Berufsübernamen:

Schink“ gibt uns entweder den Hinweis:

  • dass ein früher Ahn Ihrer Familie vermutlich auffällige Schenkel (Beine) hatte, vielleicht waren sei besonders kräftig. Hiebei leitet sich „Schink“ von mittelhoch wie mittelniederdeutsch „schinke“ (Schenkel) ab. Oder …
  • dass der ursprüngliche Namensträger entweder als ein mittelalterlicher Fleischer arbeitete oder mit Vorliebe Schinken aß. Hierbei geht der Namensbestandteil „Schink“ ebenfalls auf das oben erwähnte Wort „schink“ zurück, allerdings mit der Bedeutung von „Schinken“.

Bei „-mann“ handelt es sich um ein Suffix, dass uns das Geschlecht der betreffenden Person verrät, bei dem ursprünglichen Namensträger handelte es sich also um einen Mann.

Schink(e) tritt übrigens als ein eigenständiger Familienname auf, mit der selben Bedeutung wie oben geschildert. Bei Schinkmann handelt es sich also um eine Erweiterung von Schink(e), mit der Erweiterung der Angabe des Geschlechts. Noch seltener ist heute der Name Schinkemann vertreten, für dessen Bedeutung das selbe gilt, wie für Schinkmann.

Schöne Grüße
Steven

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