Nachnamenforschung Schredl

Wie ist der Nachname in Deutschland verteilt?

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Absolute Verteilung - Geogen © 2005-2014 Christoph Stöpel:

Die meisten Schredls findet man in/ im Landkreis Freising (BY), nämlich genau 18 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Karlsruhe, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Schrödls findet man in/ im Kreisfreie Stadt München (BY), nämlich genau 39 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Hochsauerlandkreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Schroths findet man in/ im Enzkreis (BW), nämlich genau 111 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Bördekreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

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Gast
Nachnamenforschung Schredl

Hallo zusammen,

ich hätte die Frage, woher der Nachname "Schredl" kommt, bzw. was er bedeutet.
Ich weiss, das er hauptsächlich im bayrischen Raum vorkommt und auch in Österreich, dort aber auch vor allem im Bereich, welcher an Bayern angrenzt.
Am häufigsten konzentriert er sich wohl auf die Region um Freising, und dann ziehend zu der Grenze nach Österreich.

Ich wäre froh, wenn mir jemand helfen kann.

Danke schonmal!
Schredl

Steven
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Zuletzt online: vor 2 Tage 23 Stunden
Moderator
Beigetreten: 01.03.2012 - 22:54
Beiträge: 912
von Schrödl

Hallo.

Der Nachname Schredl, so scheint mir, hat sich von dem Namen Schrödl abgeleitet. Geographisch gesehen, liegen beide Namen dort, wo sie in Deutschland am stärksten vertreten sind, sehr na beieinander.  

Von Schrödl abgeleitet, gibt es für Schredl zwei Bedeutungen:

  • Abgeleitet vom Namen „Schroth“ handelt es sich hierbei um einen Übernamen, der ursprünglich eine Person mit rauen, grobschlächtigen und Plumpen Wesenszügen bezeichnete. Der Name geht hierbei zurück auf das mittelhochdeutsche Wort „schrot“ für „Hieb, Stich, Holprügel, Klotz“
  • Abgeleitet vom mittelhochdeutschen Wort „schroten“ kann hier eine Person ursprünglich gemeint sein, die „Wein- und Bierfässer auf- und ablud“. In diesem Falle hätten wir es mit einem Berufsnamen zu tun.

Viele Grüße
Steven

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