Familienname Pförtner

Wie ist der Nachname in Deutschland verteilt?

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Absolute Verteilung - Geogen © 2005-2014 Christoph Stöpel:

Die meisten Pförtners findet man in/ im Landkreis Region Hannover (NI), nämlich genau 24 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Bodenseekreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Pfortners findet man in/ im Landkreis Stadtverband Saarbrücken (SL), nämlich genau 19 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Augsburg, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Pfoertners findet man in/ im Kreisfreie Stadt Rosenheim (BY), nämlich genau 3 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Magdeburg, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

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jopfoe
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Zuletzt online: vor 3 Jahre 10 Monate
Beigetreten: 21.10.2013 - 07:56
Beiträge: 3
Familienname Pförtner

Liebe Forscher,

ich habe schon wieder eine Frage: Handelt es sich bei dem Nachnamen "Pförtner" tatsächlich um einen rein auf diesen Beruf sich beziehenden Namen oder gibt es noch andere (Be)Deutungen?

Wie immer: Danke für alle Antowrten!

Steven
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Zuletzt online: vor 2 Wochen 14 Stunden
Moderator
Beigetreten: 01.03.2012 - 22:54
Beiträge: 901
Ja, der Pförtner war's.

Hallo Johannes.

Immer her mit deinen Fragen. :-)

Der Nachname Pförtner oder auch Pfortner geht tatsächlich als Amtsname auf die Tätigkeit zurück, die wir im Wesentlichen dem heutigen Pförtner oder Türsteher zusprechen. Der Name wurde direkt von dem mittelhochdeutschen Wort „phortenaere“ abgeleitet, was eben soviel bedeutete wie „Pförtner, Türsteher“. Dieses hat wiederum seinem Ursprung im lateinischen „porta“ für das „Tor“, die „Pforte“ oder der „Durchgang“.

Im Unterschied zu heute allerdings, war das „Berufsbild“ des mittelalterlichen „phortenaere“ allerdings etwas eingeschränkter. Denn im Mittelalter stand diese Amtsperson zumeist im Dienste eines Klosters und dann auch bevorzugt in der Gestalt eines älteren und sehr erfahrenen Mönches. So wird eigens in den mittelalterlichen Regeln der Benediktiner ebendiese Amtsperson erwähnt, die zu einem „ordentlich“ geführten Kloster dazugehörte: Ein wie oben bereits erwähnter erfahrener Mönch hatte demzufolge seine Zelle in unmittelbarer Nähe zur Pforte, um zu jeder Tag- und Nachtzeit, jedem erwarteten oder unerwarteten Besucher Rede und Antwort stehen zu können.

Viele Grüße
Steven

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