Kindlein

Wie ist der Nachname in Deutschland verteilt?

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Absolute Verteilung - Geogen © Christoph Stöpel:

Die meisten Kindleins findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 7 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Darmstadt, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Kinds findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 102 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Bodenseekreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Kindels findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 22 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Altmarkkreis Salzwedel, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Kindls findet man in/ im Landkreis Neustadt an der Waldnaab (BY), nämlich genau 41 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Aachen, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

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Letzter Beitrag
paidion
Beigetreten: 14.01.2016 - 09:10
Beiträge: 2
Kindlein

Hallo,

 

ich suche Theorien die zur Formung des Familiennamens KINDLEIN geführt haben könnten. Als Bedeutung des Wortes drängt sich ja zunächst "kleines Kind", sprich Diminuitiv von KIND als Bedeutung auf.

 

Aber warum trug allmählich oder plötzlich jemand den Namen KINDLEIN, anderswo im Wörterbuch ist es eine Maß- oder Mengeneinheit, siehe:

Hat jemand weitere Ideen?

Gruß

 

paidion

 

Steven
Bild des Benutzers Steven
Moderator
Beigetreten: 01.03.2012 - 22:54
Beiträge: 929
Ein junger oder naiv wirkender Mann

Hallo paidion,

Ihre Vermutung geht schon in die richtige Richtung – der Rufnamen Kindlein leitet sich ab von dem mittelhoch- wie auch mittelniederdeutschen Wort „kint“, für den „Knaben, Jüngling“. „Kindlein“ kann hier ganz wörtlich verstanden werden, also so, wie wir heute noch den gleichlautenden Begriff verwenden.

Zwei mögliche Erklärungen kann ich ihnen anbieten, wie der ursprüngliche Träger zu diesem Nachnamen kam:

  • Der erste Namensträger wird schlicht ein junger Heranwachsender gewesen sein, der vermutlich einen Vornamen trug, den außer ihm auch schon andere Männer in seinem Ort trugen. Nehmen wir jetzt nur mal als Beispiel den im Mittelalter sehr weit beliebten Rufnamen „Johannes“ und gehen davon aus, dass er so genannt wurde. Um ihn nun von den anderen „Johannes“ zu unterscheiden, gab man ihm den Nachnamen Kindlein, um zusagen, das ist „Johannes, der Knabe“.
  • Denkbar ist aber auch, dass sich der Nachname Kindlein hierbei auf einen Wesenzug des ursprünglichen Namenträger bezog – in dem Sinne, dass die so benannte Person „jugendhaft“ oder auch „naiv, einfältig“ wirkte.

In beiden Deutungen haben wir es bei dem Namen Kindlein mit einem Übernamen zu tun, der uns etwas über den Menschen verrät, der diesen Namen erhielt.

Namen mit der selben Bedeutung wie Kindlein sind übrigens auch die Namen „Kind, Kindel, Kindl“.

Viele Grüße
Steven

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