NN: Mlinsk, Noack und Pötschke

Wie ist der Nachname in Deutschland verteilt?

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Absolute Verteilung - Geogen © 2005-2014 Christoph Stöpel:

Die meisten Noacks findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 860 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Bayreuth, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Nowaks findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 589 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Donnersbergkreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Pötschkes findet man in/ im Landkreis Bautzen (SN), nämlich genau 120 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Braunschweig, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Petschkes findet man in/ im Kreisfreie Stadt Berlin (BE), nämlich genau 25 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Bördekreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Peschks findet man in/ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (BB), nämlich genau 11 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Cottbus, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Peschkas findet man in/ im Landkreis Quedlinburg (ST), nämlich genau 8 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Burgenlandkreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Peschkos findet man in/ im Hochtaunuskreis (HE), nämlich genau 4 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Aachen, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

Die meisten Mlinsks findet man in/ im Landkreis Spree-Neiße (BB), nämlich genau 2 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Landkreis Spree-Neiße, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 2. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)

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Pittiplatsch
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NN: Mlinsk, Noack und Pötschke

Hallo Forscher,

ich bitte wiedermal ganz herzlich um Auskunft über Bedeutung und Herkunft der NN von Mlinsk, Noack und Pötschke.

Mit Grüßen aus der O.L. Pitti

Steven
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Noack

Hallo Pitti.

Der Nachname Noack entstand als Kurzform aus dem Namen „Nowak“. Es handelt sich hierbei um einen Übernamen polnischer oder sorbischer Herkunft, der aus dem in dieser Region verbreiteten Begriff / Wort „nowak“ („Neuling“) entstand. Dieser Nachname wurde demzufolge ursprünglich einer Person gegeben, die als „Neuzugezogener“ in ein Dorf kam, sich dort ansiedelte. In diesem Dorf erhielt er dann auch diesen Namen.

Dem Namen Nowak entspricht übrigens der deutsche Name „Neumann“: http://www.bedeutung-von-namen.de/neumann

Viele Grüße und meinen wiederholten Dank an dich, für deine reichlichen Namensnachfragen :-)
Steven

Steven
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Pötschke

Pötschke ist wiederum ein Name, der über viele Ecken und Wendungen aus einem anderen Namen entstand. Am nächsten liegt ihm der Name „Petschke“, aus dem Pötschke unmittelbar als sogenannte „Rundung“ entstand.

Petschke wiederum geht ursprünglich auf den Namen „Peter“ zurück, von dem im slawischen Sprachraum zahlreiche eigene Schreibweisen im Laufe der Zeit entstanden, z.B. Peschk, Peschka u. Peschko. Eine diese vielen Namensformen wurde dann wieder ins Deutsche übertragen, eben jenem Petschke, aus dem dann wie oben beschrieben, Pötschke wurde.

Zu Bedeutung des Namens Peter: http://www.bedeutung-von-namen.de/bedeutung-des-nachnamen-peters

Steven
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Mlinsk

Mit Mlinsk, ist wohl der ("eingedeutscht" geschriebene) obersorbische „mlynk“ gemeint, der „Müller“. Denkbar ist auch die ursprüngliche Ableitung vom polnischen Wort „mlyne(c)k“ – „kleine Mühle“.

In beiden genannten Fällen dreht es sich aber um den Beruf des Müllers (Berufsname) oder aber um die Mühle selbst, was dann auf die bloße Nähe des Wohnorts des ursprünglichen Namensträgers zur besagten Mühle hinweist.

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